Korbinian Wester möchte Wirtschaft zur Chefsache machen
Korbinian Wester, CDU-Kandidat für das Amt des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Unkel, will die lokale Wirtschaft gezielt stärken. Im Mittelpunkt stehen eine Wirtschaftsstrategie für die gesamte Verbandsgemeinde, ein regelmäßiges Unternehmerforum sowie eine Ausbildungs- und Gewerbemesse.
„Unsere Betriebe schaffen Arbeitsplätze, bilden junge Menschen aus und tragen wesentlich zur Finanzierung unserer Kommunen bei“, erklärt Wester. Denn wirtschaftlich erfolgreiche Unternehmen sorgen über die Gewerbesteuer für Einnahmen der Ortsgemeinden. Diese Einnahmen schaffen Spielräume für Investitionen, etwa in Straßen, Betreuung, Bildung und die weitere Entwicklung der Orte. „Eine starke lokale Wirtschaft ist eine wichtige Grundlage für eine handlungsfähige Kommunalpolitik“, so Wester.
Als ersten Schritt fordert er eine Wirtschaftsstrategie für Unkel, Rheinbreitbach, Erpel und Bruchhausen. Darin sollen gemeinsam mit Unternehmen, der Verwaltung und den Ortsgemeinden die Stärken des Standorts, bestehende Herausforderungen und weitere Entwicklungsmöglichkeiten analysiert sowie konkrete mittel- und langfristige Ziele formuliert werden. Themen wie Fachkräfte, digitale Infrastruktur, eine serviceorientierte Verwaltung und die Entwicklung von Gewerbeflächen müssten dabei gemeinsam betrachtet werden.
Zudem will Wester ein regelmäßiges Unternehmerforum etablieren. Dort sollen Betriebe, Verwaltung und Politik miteinander ins Gespräch kommen, Herausforderungen frühzeitig erkennen und praktikable Lösungen entwickeln. „Wer gute Rahmenbedingungen schaffen will, muss zunächst genau wissen, was die Unternehmen vor Ort beschäftigt“, betont Wester.
Eine jährlich stattfindende Ausbildungs- und Gewerbemesse soll darüber hinaus die Vielfalt der heimischen Wirtschaft sichtbar machen und junge Menschen mit Ausbildungsbetrieben aus der Region zusammenbringen. So könnten Unternehmen bei der Suche nach Nachwuchskräften unterstützt und Jugendlichen berufliche Perspektiven in ihrer Heimat aufgezeigt werden.
„Wir müssen die Bedürfnisse unserer Betriebe ernst nehmen, daraus klare Schwerpunkte ableiten und die vereinbarten Maßnahmen anschließend verlässlich in die Praxis bringen“, erklärt Wester abschließend.